Viele bleiben länger als nötig bei einem Treuhänder, der nicht mehr passt, aus Sorge vor dem Aufwand. Dabei ist ein Wechsel mit etwas Planung unkompliziert.
Wann ein Wechsel sinnvoll ist
Erreichbarkeit, klare Sprache, faire und transparente Honorare und ein Ansprechpartner, der Ihr Geschäft kennt — wenn das fehlt, kostet das mehr als nur Nerven. Auch ein Generationenwechsel oder fehlende Digitalisierung sind gute Gründe, sich neu zu orientieren.
Ein Wechsel ist grundsätzlich jederzeit möglich. Praktisch bietet sich der Jahreswechsel an, weil sich dann Buchungs- und Abrechnungsperioden sauber abgrenzen lassen.
Ein Treuhänderwechsel scheitert selten an der Sache, meist nur an der Sorge vor dem Aufwand.
Die Übergabe vorbereiten
Im Zentrum steht die vollständige Herausgabe Ihrer Unterlagen: Buchhaltungsdaten, Belege, Lohndaten, Verträge und Zugänge. Ihr bisheriger Treuhänder ist verpflichtet, Ihnen Ihre eigenen Unterlagen herauszugeben.
Wir koordinieren die Übergabe direkt und holen offene Punkte strukturiert ab, damit für Sie möglichst wenig Aufwand entsteht. Eine kurze Übergabeliste verhindert, dass etwas vergessen geht.

Fristen und Vollmachten
Wichtig ist, laufende Fristen während des Wechsels nicht aus den Augen zu verlieren, etwa bei Steuererklärungen, Mehrwertsteuer- oder Lohnabrechnungen. Vollmachten bei Behörden und Versicherungen sollten sauber umgeschrieben werden.
Wir prüfen zu Beginn gemeinsam, welche Fristen anstehen, und übernehmen die Ummeldung der Vollmachten. So entsteht keine Lücke in der Betreuung.
Checkliste für den Wechsel
- Buchhaltungsdaten und Belege vollständig anfordern
- Lohndaten und laufende Vorsorgemeldungen übergeben
- Offene Fristen (Steuern, MWST, Lohn) festhalten
- Vollmachten bei Behörden und Versicherungen umschreiben
- Übergabezeitpunkt: idealerweise zum Jahreswechsel: festlegen
Wir begleiten Treuhänderwechsel regelmässig und nehmen Ihnen die Koordination ab. Sprechen Sie uns an — das erste Gespräch ist kostenlos.


